
Brot vom Himmel -
Die Wunder Gottes in der Vergangenheit, werden daher von Generation zu Generation preisend weitererzählt, ja sie leben im gottesdienstlichen Geschehen von neuem auf.
Die Wunder Gottes in der Vergangenheit, werden daher von Generation zu Generation preisend weitererzählt, ja sie leben im gottesdienstlichen Geschehen von neuem auf.
In der Bitte des Vaterunsers, »unser tägliches Brot gibt uns heute«, kann also vieles mitschwingen. Es kann durch aus sein, dass einer satt wird, aber sein Lebenshunger dennoch nicht gestillt ist.
Auch im heutigen Evangelium lädt Jesus seine Jünger ein, ein wenig auszuruhen. Und doch geht es in den drei Schriftlesungen1 dieses Sonntags um mehr.
Es geht vor allem um gelingendes Leben in lebendiger Beziehung zu Gott, zu Jesus und zueinander.
Es geht um Ausruhen bei Jesus, um das Kräftesammeln bei ihm. Wer mit Jesus bei Gott ausruht und so neue Kräfte sammelt, kann auch anderen zu einem gelingenden Leben verhelfen und selbst das eigene Leben als gelingend erfahren.
Der dreieinige Gott nimmt jeden von uns, der an Jesus Christus glaubt, hinein in seine Liebe, die zwischen Vater und Sohn waltet. Diese Liebe zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist. Er ist es, der uns an Leib und Seele lebendig macht. Er ist der Führer unserer Seele.
ER, der eine, Jesus Christus, trägt das Leben Gottes in sich, das die ganze Schöpfung erquickt und belebt. Er teilt dieses sein Leben jedem mit, der sich ihm glaubend öffnet.
Dieses Gotteshaus trägt den Namen »Heilig Grabkapelle« Aus ihr spricht Gott: „Aus dem Grab habe ich den Sohn auch als Mensch von den Toten auferweckt. Er steht mir jetzt zur Rechten“ In der Auferweckung des Getöteten und Begrabenen offenbart uns Gott seinen Namen: ICH BIN JAHWE DER ICH-BIN-DA bei euch - ich erwecke zum ewigen Leben.
Beim Herrn zu wohnen, hat somit eine große Verheißung.
Ein solcher Mensch, so sagt dieser Psalmvers - kann sich glücklich preisen, mehr noch, er wird von Gott glücklich gepriesen. Er hat eine ungeahnte Zukunft. Beim Herrn zu wohnen, muss immer wieder in der Tiefe des Herzens und der Seele betend vollzogen werden. Im Psalm 18 heißt das: „Ein Schild ist der Herr für alle, die sich bei ihm bergen."11 d.h. Nichts kann sie umbringen, nichts aus der Bahn werfen.
Frucht, die wir nur für uns bringen, vergeht wie alles Irdische. Frucht, die wir für Gott bringen, bleibt ewig, ist aufgehoben bei Gott.
Jesus sagt uns im Evangelium etwas sehr Intimes „Ich kenne die meinen und die meinen - kennen mich.2“ Er kennt uns total - bis auf den Grund unseres Wesens. Er kennt uns so umfassend und tief, wie der Vater im Himmel ihn kennt und er den Vater kennt. Mit dem göttlichen Blick der Liebe sieht er auf dich, umfängt er Dich.
Der fleischgewordene Sohn Gottes tritt als der Auferstandene in verklärter leibseelischer Ganzheit vor die Seinen.