Durch Jesus Gott kennen - Es geht mehr als du denkst

Shownotes

Durch Jesus Gott kennen - Es geht mehr als du denkst 1 Kennst du Jesus, kennst du Gott? 1.1 Von den Kindern Gottes, die wir die Christen sind 1.2 Es hilft uns nur der Blick und das Hören auf Jesus 1.3 Jesus kennt Gott. Und Gott kennt ihn 2 JESUS, DER GUTE HIRT, HILFT UNS GOTT ZU SCHAUEN 2.1 Hingabe des Lebens für die ihm vom Vater anvertrauten Menschen 2.2 Gott braucht Menschen, die so wie Jesus die Hirtensorge Gottes in der Welt unterstützen 2.3 Es geht mehr als du denkst, wenn du in enger Freundschaft mit Jesus lebst

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Durch Jesus Gott kennen - Es geht mehr als du denkst

Jesus sagt uns im Evangelium etwas sehr Intimes „Ich kenne die meinen und die meinen - kennen mich.“ Er kennt uns total - bis auf den Grund unseres Wesens. Er kennt uns so umfassend und tief, wie der Vater im Himmel ihn kennt und er den Vater kennt. Mit dem göttlichen Blick der Liebe sieht er auf dich, umfängt er Dich.

Und du –

1 Kennst du Jesus, kennst du Gott?

Was würden Sie antworten, wenn ihnen jemand diese Frage stellte? Schon Kinder fragen nach ihm. Wo ist er denn der Gott? Nicht selten fragen sie auch, was war vor Gott?

Johannes spricht in seinem 1. Brief

1.1 Von den Kindern Gottes, die wir die Christen sind

Er sagt: „Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.“ Die Welt, damit meint er die Menschen, die ohne Gott oder in Auflehnung gegen ihn leben. Sie kennen ihn nicht.

Er sagt: Ihnen ist nicht aufgegangen, wer Jesus und Gott für sie ist. Deshalb sagt ihnen auch die Gotteskindschaft nichts.

Er sagt: Sie fühlen sich von uns Christen gestört, in Frage gestellt. Viele Christen bekommen das in unserer Zeit überall auf der Welt zu spüren.

Er sagt: 1.2 Es hilft uns nur der Blick und das Hören auf Jesus

Jesus sagt von sich „Ich bin der gute Hirt.“ In dem „Ich bin“ steckt das Wort Jahwe. Unter diesem Namen hat sich Gott am Sinai offenbart und gesagt: „Das ist mein Name für immer: Jahwe: Ich-Bin-Der-Ich-Bin-Da.“ Jesus behauptet von sich: „Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne.“

Jesus sagt von sich „Ich bin der gute Hirt.“ In dem „Ich bin“ steckt das Wort Jahwe. Unter diesem Namen hat sich Gott am Sinai offenbart und gesagt: 1.3 Jesus kennt Gott. Und Gott kennt ihn.

Wenn ich also Jesus kennenlerne, geht mir auch auf, wer Gott ist. Auf seinem Antlitz, in seinen Worten und Taten leuchtet Gott auf. Oder wie es Papst Franziskus in seiner Bulle MISERICORDIAE VULTUS sagt: „Jesus Christus ist das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters.“

Darum stellt der heilige Thomas von Aquin fest: ”Gott kann in diesem Leben nicht in seiner Substanz gesehen werden, sondern nur wie in einem Spiegel.“ Und dieser Spiegel ist Jesus Christus. Wenn es dir also schwer fällt Gott zu erkennen, dann schau und hör auf Jesus. Dann ist auch bei Dir mehr möglich als du denkst.

Darum stellt der heilige Thomas von Aquin fest: 2 Jesus, der gute Hirt, hilft uns Gott zu schauen

Wir haben am Anfang sein Ich-Bin-Wort gehört: „Ich bin der gute Hirt; ich kenne die meinen - und die meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne.“ Im gleichen Atemzug sagt er: „und ich gebe mein Leben hin für die Schafe.“

Wir haben am Anfang sein Ich-Bin-Wort gehört: Nicht ums Regieren geht es Jesus. Es geht ihm allein um die

Wir haben am Anfang sein Ich-Bin-Wort gehört: 2.1 Hingabe des Lebens für die ihm vom Vater anvertrauten Menschen

Wir haben am Anfang sein Ich-Bin-Wort gehört: Am Schluss ist er ganz unten. „Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen“. Weil er so liebt, deshalb ist er jetzt ganz oben, hat ihn der Vater erhöht.

Wir haben am Anfang sein Ich-Bin-Wort gehört: Mit Maria dürfen wir im Magnifikat rufen „Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten; er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron - und erhöht die Niedrigen.“

Wir haben am Anfang sein Ich-Bin-Wort gehört: Durch Jesus, durch sein Leben und seine Erniedrigung, seine Auferstehung und Erhöhung beim Vater schaue ich mit den Augen des Glaubens Gott. So hilft uns der gute Hirt Gott zu schauen.

Wir haben am Anfang sein Ich-Bin-Wort gehört: 2.2 Gott braucht Menschen, die so wie Jesus die Hirtensorge Gottes in der Welt unterstützen.

"Geht das: ganz für Gott zu leben, die Karte allein auf ihn zu setzen, mich ihm zu verschreiben mit Leib und Seele, mit Haut und Haaren?"

Junge Leute fragen so, ringen mit ihrer Berufung, sind unsicher, welchen Weg sie einschlagen sollen: ob sie sich darauf einlassen können, Priester zu werden, einen pastoralen Beruf zu ergreifen, sich einer Ordensgemeinschaft oder einer geistlichen Gemeinschaft anzuschließen.

Sie kämpfen auch damit, ob sie sich lebenslang an einen anderen Menschen binden sollen im Sakrament der Ehe. Und sie haben allen Grund zu fragen: "Geht das?"

Sie kämpfen auch damit, ob sie sich lebenslang an einen anderen Menschen binden sollen im Sakrament der Ehe. Und sie haben allen Grund zu fragen: 2.3 Es geht mehr als du denkst, wenn du in enger Freundschaft mit Jesus lebst

Du wirst ihn und seine Art immer mehr kennen lernen und dich als Person von ihm prägen lassen. Mit dem heiligen Paulus darfst du bittend sprechen: „Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinen Leiden; sein Tod soll mich prägen.“

Dann wirst du erfahren, dass ER dich liebend anschaut und zu dir sagt: Du fragst, wird es gehen? Es geht mehr als du denkst, wenn du vom Thron des Herrschens- und alles Selber-Schaffen-Wollens heruntersteigst. Wenn du wie ich unter den Menschen bist, wie einer, der dient.

Jesus, der gute Hirt sagt uns: Denk immer daran, als guter Hirt, als gute Hirtin musst du wie ich das Leben hingeben für die Schäflein meines Vaters, die er dir anvertraut. Du darfst nicht dich selbst weiden. Deine ganze Energie, dein ganzer Einsatz muss vielmehr den dir begegnenden und anvertrauten Menschen gelten.

Jesus, der gute Hirt sagt uns: Auf gute Weide sollst du sie führen, dass sie sinnvoll leben können. Du wirst sie schützen und warnen, damit sie nicht von den Machthungrigen, den nur sich selbst Dienenden ausgebeutet oder verführt werden.“

Und weiter sagt der Herr: „Wenn du in meiner Art deinen Hirtendienst tust, dann geht mehr als du denkst. Jesus sagt dir und mir: Ich bin die Tür zu den Schafen und zu einem sinnvollen Leben.

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